„Chill Out“ bezieht offiziell neues Domizil

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Flurgespräche im Freiland
„Chill Out“ bezieht offiziell sein neues Domizil

POTSDAM / TELTOWER VORSTADT – Die letzten Tage und Wochen liefen die Arbeiten noch einmal auf Hochtouren: „Es ist noch nicht alles total perfekt, aber der Großteil ist geschafft“, sagt Annett Bauer, die Vorstandsvorsitzende von „Chill Out“.

Für die Gründerin ist der Umzug des Vereins zur Förderung akzeptierender Drogenarbeit „ein Schritt nach vorn, aber auch back to the roots.“

MAZ, 03.04.2012
Von Stephan Henke

Damit meint die Vereinsgründerin, dass am alten Standort im Haus der Jugend der Draht zu den Jugendlichen verloren ging, „in den letzten Jahren hatten wir kaum Zielgruppenkontakt.“

Im Freiland soll sich das ändern, schließlich sind die Jugendlichen gleich vor Ort. Bauer verspricht sich davon auch, wieder mehr Nachwuchs an den Verein ziehen zu können. Außerdem sieht sie den Vorteil der kurzen Wege, das Freiland ist für sie „ein total cooler Knotenpunkt.“

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Die Stärkung des Ichs
Drogen- und Suchtberatungsstelle von „Chill Out“ eröffnete neues Domizil auf dem „Freiland“-Areal

PNN, 03.04.2012
von Steffi Pyanoe

Innenstadt – Die Klienten da abholen, wo sie sind – der gern zitierte Anspruch ist auch maßgeblich für die Arbeit der „Chill Out“-Mitarbeiter. Am gestrigen Montag wurde das neue Domizil des Vereins, der seit 1997 Sucht- und Drogenberatung sowie Präventionsarbeit anbietet, auf dem Freiland-Gelände in der Friedrich-Engels-Straße 22 eröffnet.

„Mit unserem offenen Haus passen wir gut hierher. Die Verzahnung von Jugendkulturarbeit und -sozialarbeit ist uns wichtig“, sagte Rüdiger Schmolke, Leiter der Suchtpräventionsfachstelle. Der Umzug aus der Schulstraße hat weiterhin den Vorteil, dass sich die Fläche der Räumlichkeiten verdoppelt: Zwei große Büro- und Besprechungsräume sowie zwei Beratungsräume erlauben Rückzugsmöglichkeiten für kleinere und größere Gruppen.

Zur Eröffnung kam neben Vertretern des Jugendhilfeausschusses und Martin Staege, Regionalleiter der Berliner Volksbank, die einen neuen Fußboden gesponsert hatte, die Bereichsleiterin regionale Kinder- und Jugendhilfe, Bärbel Stooß. 133 800 Euro bekommt der Verein in diesem Jahr von der Stadt für 2,5 Personalstellen, Betriebskosten und die Miete, die nun an „Freiland“ fließt. „Wir brauchen das Angebot des Vereins, das ist eine qualitativ hochwertige Leistung“, sagte Stooß.

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