Jugendclub im Zentrum Ost neu eröffnet!

Am Freitag, dem 19.02.2016 öffnete unser Jugendclub el centro im Potsdamer Zentrum Ost wieder offiziell seine Türen.

Rock on 5

Für ein buntes Programm war gesorgt:

Back 2

So berichtete die PNN darüber…

Der Jugendclub ist bis auf weiteres immer dienstags, mittwochs und freitags nachmittags geöffnet.

Das Team freut sich auf Euer Mitmischen: Peter, Monique & Patric

Jugendclub Zentrum Ost, Humboldtring 19, 14473 Potsdam

+++++++++++ — Veranstaltung auf Facebook — +++++++++++++

Sternstunde für Kinder aus suchtbelasteten Familien startet wieder am 26.10.2015

Am 26.10.2015 startet das Potsdamer Angebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien in die zweite Runde. Die Module für die Kinder von 8 bis 13 Jahren finden jeweils montags von 16:00 bis 18:00 Uhr in Potsdam statt, für die Teilnahme ist eine Absprache mit uns notwendig.

„Sternstunde“
Ein gesundheitsförderndes Gruppenangebot für Kinder in suchtbelasteten Familien

Das Projekt Sternstunde richtet sich an Potsdamer Familien, bei denen ein Elternteil aktuell oder in der Vergangenheit eine substanzbezogene Abhängigkeit aufweist und in denen das Thema bereits enttabuisiert ist.

Kinder in suchtbelasteten Familien im Alter zwischen 8 und 13 Jahren erfahren im Rahmen von neun aufeinanderfolgenden Modulen Unterstützung, um ihre besondere Lebenssituation und die sich daraus ergebenden Belastungen zu erfassen und eigenverantwortlich zu bewältigen.

In den Sternstunden-Modulen erleben sie solidarische Gemeinschaftserfahrungen, aktivieren eigene Ressourcen und können sich zunehmend gestärkt in ihre kindliche bzw. jugendliche Lebenswelt integrieren.

Neben den Kindern selbst wendet sich Sternstunde auch an deren Eltern, andere Angehörige und Personen aus dem weiteren sozialen Netzwerk.

Der zweite „Sternstunden“-Durchlauf startet am 12. Oktober 2015 mit dem ersten Elternabend, die Module mit den Kindern starten am 26. Oktober.

Den Kurzbericht vom ersten Durchgang (erste Jahreshälfte 2015) finden Sie hier [PDF 400 KB].

Ansprechpartnerin bei Interesse:
Susanne Ehrler
0331-2879.1258
s.ehrler@chillout-pdm.de

Neustart für Jugendclub in Trägerschaft des Chill out e.V.

ZENTRUM OST: Neustart für Jugendclub „El Centro“

PNN vom 09.09.2015
von Henri Kramer

Vor mehr als einem Jahr wurde der Jugendclub „El Centro“ im Zentrum Ost geschlossen. Nun wird er vom Chill-Out-Verein übernommen und im Herbst wiedereröffnet.

Potsdam – Der seit mehr als einem Jahr geschlossene Jugendclub „El Centro“ in Zentrum Ost wird im Laufe des Herbstes wiedereröffnet – von einem neuen Betreiber. Es handelt sich dabei um den Potsdamer Chill-Out-Verein zur Förderung akzeptierender Drogenarbeit, wie dessen Vorstandschefin Katharina Tietz am Dienstag auf PNN-Anfrage bestätigte.

Weiterlesen auf pnn.de

Stellenausschreibung: Soz.arb./Soz.päd. für Jugendklub gesucht!

Stellenausschreibung des Chill out e.V.
29. Juli 2015

Für die Mitarbeit im neuen Jugendklub im Zentrum Ost (Potsdam) suchen wir ab September 2015 drei Sozialarbeiter*innen/ Sozialpädagog*innen
(Diplom/BA FH oder gleichrangige Hochschulabschlüsse).

Die Wochenarbeitszeiten sind anteilig und betragen zwischen 20 und 30 Stunden.

Der Chill out e.V. ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Wir bieten seit 15 Jahren Jugendarbeit an der Schnittstelle zur Gesundheitsförderung, Prävention und Suchthilfe. Wir fördern Selbstbestimmungs- und Selbstermächtigungspotenziale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und vermitteln Lebens- und Risikokompetenz. Chill out ist religionsunabhängig und überparteilich und arbeitet stark sozialraum- und netzwerkorientiert.

Die Angebote des Klubs werden in enger Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen (INWOLE, Projekthaus Babelsberg) und Concordia Nowawes e.V. sowie weiteren regionalen und überregionalen Partner*innen entwickelt.

Der Jugendklub ist niedrigschwellig, hoch partizipativ und projektorientiert konzipiert, die Hauptdialoggruppe sind Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Sie sollen positive Gemeinschafts- und Selbstwirksamkeitserfahrungen machen und zur Übernahme von Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement angeregt werden. Partizipation, Empowerment, Bildungsorientierung, DIY (Do it yourself), P2P (Peer-to-Peer), gegenseitiger Respekt, Konsumkompetenz und nachhaltige Entwicklung sind für uns wichtige Handlungsprinzipien.

Die Aufnahme der Arbeit ist frühestens zum 01.09.2015 geplant.

Das Aufgabenprofil umfasst:

  • Offene Treffpunkt- und Gruppenarbeit, sozialpädagogische Gruppenarbeit, Beratung von Jugendlichen, aufsuchende- und Vernetzungsarbeit
  • Partizipative Initiierung, Planung und Umsetzung von Angeboten für Kinder und Jugendliche
  • Veranstaltungs- und Maßnahmendokumentation, Abrechnung von verwendeten Finanzmitteln, Einwerbung von Drittmitteln
  • Elternarbeit
  • Adäquater Umgang mit Hinweisen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen
  • Mitarbeit in Fachgremien (v.a. AKKJ Potsdam) und weitere Vernetzungsarbeit mit Kooperationspartner*innen

Wir erwarten:

  • Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit und im direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen
  • Wertschätzender Umgang mit Kindern und Jugendlichen auch in schwierigen Lebenslagen
  • Sicherer Umgang in der Arbeit mit sozial benachteiligten und psychisch labilen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und weiteren Bezugspersonen.
  • Erfahrung in Konzeption und eigenständiger Durchführung von Angeboten
  • Kenntnis partizipativer, interaktiver Methoden
  • Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Motivation zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen
  • Hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit mit Kindern und Erwachsenen
  • Keine Angst vor Zahlen, Excel und technischen Geräten
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

Wir bieten:

  • Arbeit bei einem gemeinnützigen, stark emanzipatorisch orientierten, engagierten Träger in einem Netzwerk von innovativen Partner*innen-Organisationen
  • Ein kreatives Arbeitsfeld mit zahlreichen Möglichkeiten zur Entwicklung von eigenen Ideen, Projekten und Kompetenzen
  • Tarifgerechte Bezahlung (TvöD SuE) und Unterstützung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis 18.08.2015 an:
chillout@chillout-pdm.de

  • Format: PDF, DOCX oder ODT
    (bitte keine postalische Zusendung von Unterlagen!)
  • Form: Anschreiben und tabellarischer Lebenslauf
  • Bitte verzichten Sie auf die Einbindung oder Zusendung eines Fotos

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Vorstand und Geschäftsführung des Chill out e.V.

Woodstock ohne Grenzen: Wieder mit Pausenbereich!

Deutsch-polnisches Kooperationsprojekt bietet Information und Beratung zu Drogen und Sex auf dem Woodstock-Festival

Woodstock_BannerUnter dem Motto „Be Woodstock – Be Safe!“ bieten Brandenburger Organisationen aus dem Gesundheitsbereich auf dem Woodstock-Festival wie im letzten Jahr Informationen und Beratung rund um Sex und Substanzkonsum, die sich vor allem an deutschsprachige Besucher_innen wendet. Die Partner_innen klären über die Risiken beim Sex sowie Alkohol- und anderem Drogengebrauch auf und unterstützen bei Problemen.

Präventionsbotschaften werden spielerisch, interaktiv und ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt, Safer-Use-Materialien (Kondome, Ohrstöpsel, Aktivkohlefilter, Traubenzucker) in großer Zahl ausgegeben. In einem überdachten und gemütlichen Pausenbereich gibt es Erfrischungs- und Informationsangebote.

2014_SaferNightlife-IconsDas Projekt wird wie bereits 2014 in Kooperation mit der Woiwodschaft Lebus sowie von NROs aus Brandenburg und Polen durchgeführt und in diesem Jahr vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) gefördert. Neben Chill out sind auch die Aidshilfe Potsdam, InVia Berlin-Brandenburg und Katte e.V. vor Ort vertreten. Das Angebot findet sich auf dem Hügel neben der „Akademie der wunderschönen Künste“.

Infos zum Festival unter http://przystanek-woodstock.de/

 

Vergiftungswelle nach „Mocarz“-Konsum in Polen

In Polen sind hunderte von Vergiftungsfällen nach dem Konsum einer Räuchermischung namens “Mocarz” aufgetreten. Inzwischen mussten fast 400 Menschen mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus behandelt werden. Bei den Betroffenen handelt es sich überwiegend um Jugendliche aus dem Süden des Landes.

MocarzDas Produkt in Polen, das für so viele Überdosierungen verantwortlich ist, wird mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen angeboten: JWH-203, JWH-081, JWH-0
19 (getestet in 2010), UR-144 i 5F-AKB48 (in 2014) und UR-144 i 5-FUR-144 (XLR-11) (in 2015) (National Institute of Medicines, Warsaw).

Allerdings wurden in neuesten Tests am 16.July 2015 der Polizei das Cannabinoid MDMB-CHMICA in der Räuchermischung festgestellt. Die für diese Tests genommenen Päckchen stammten von Personen mit Vergiftungserscheinungen, dennoch ist immer noch nicht endgültig sicher, ob alle Fälle mit dem Vorhandensein von MDMB-CHMICA auf dem polnischen Markt erklärt werden können.

Warntext aus Polen (englisch) vom 20.07. auf legal-high-inhaltsstoffe.de.