Drug-Checking in Deutschland

In Deutschland existieren derzeit keine Angebote, illegal erworbene psychoaktive Substanzen einer umfassenden Analyse zu unterziehen, die dem hinreichenden Gesundheitsschutz von Drogengebrauchern dient.

Drugchecking in Apotheken

Drogenanalytik in Apotheken ist eine Sonderform des stationären Drugcheckings. Apotheken in Deutschland sind gemäß § 4 des Betäubungsmittelgesetzes dazu berechtigt, Betäubungsmittel und betäubungsmittelverdächtige Substanzen entgegenzunehmen und einer Analyse zu unterziehen.

Stationäres Drugchecking

Beim stationären Drugchecking geben Drogengebraucher die Substanzen in einer dauerhaft installierten Abgabestelle mit festen Öffnungszeiten ab, z. B. in einer Drogenberatungsstelle.

On-Site Drug-Checking (Vor Ort Testung)

Beim On-Site-Drugchecking wird die für die Analytik benötigte Laborausrüstung an einem bestimmten Ort gebracht. Dies ist zumeist ein Szenetreff oder eine Tanzparty, und wird dort in Betrieb genommen.

„Aufgeklärter Rausch: Drogentests in Züricher Clubs: In Züricher Clubs können Partygäste den Inhalt ihrer Drogen überprüfen lassen.“

Aufgeklärter Rausch: Drogentests in Züricher Clubs: In Züricher Clubs können Partygäste den Inhalt ihrer Drogen überprüfen lassen. Artikel in der FAZ vom 12. Dezember 2009

„Schnelltests auf Partys in Berlin „

Schnelltests auf Partys in Berlin (Autonomer Drogeninfostand), das Projekt Checkit! in Wien, Interviews mit Hans Cousto (Eve & Rave Berlin) und Frank Henkel (CDU) in einem Bericht des RBB-Magazins Polylux (2008)

„Pech mit Glückspillen: Polizei durchsuchte die Charité – Gerichtsmediziner hatten mit einem Szeneverein kooperiert“

Pech mit Glückspillen: Polizei durchsuchte die Charité – Gerichtsmediziner hatten mit einem Szeneverein kooperiert. Artikel im Focus 43/1996