Fachtagung 2008

Einleitung

Anmoderation von Heike Drees (DPW Berlin) und Grußworte von Felix von Ploetz (Fixpunkt e.V.)
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Das Berliner Drugchecking-Programm 1995/96:

Erfahrungen mit der Justiz, der Politik und dem etabliertem Drogenhilfesystem. Was hat die Kommunikation von Drugchecking-Ergebnissen bei den Konsumenten bewirkt?
Tibor Harrach, Pharmazeut, Eve & Rave Berlin e.V., Lehrbeauftragter (pharmazeutische Chemie) an der Freien Universität Berlin
Präsentation von Tibor Harrach zum Download [PDF 14 MB]

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Betäubungsmittelrechtliche Rahmenbedingungen von Drugchecking:
Wie ist Drugchecking unter den derzeitigen gesetzlichen Bedingungen in Deutschland möglich?
Prof. Cornelius Nestler, Institut für Straf- und Strafprozessrecht (Universität Köln)
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Effektivität und Effizienz von Drugchecking-Projekten:
(unter besonderer Berücksichtigung der EU Studie „Auswirkungen von Pill-Testing-Programmen auf das Konsumverhalten und das Risikobewusstsein von Gebrauchern synthetischer Drogen“)
Rüdiger Schmolke, Leitung Suchtpräventionsfachstelle Chill out, Potsdam
Präsentation von Rüdiger Schmolke zum Download [PDF 1,5 MB]

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Drugchecking in der Schweiz:
Erfahrungen und Wissenstransfer aus der EU
Alexander Bücheli, stellv. Betriebsleiter, Jugendberatung Streetwork, Zürich
Präsentation von Alexander Bücheli zum Download [PDF 700 KB]

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Abschlusspodium und Diskussion:
Schlussworte der Referenten und Beiträge der Teilnehmer der Fachtagung
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Videodokumentation der Fachtagung „Drugchecking – ein effektives Instrument zur Verbesserung der Drogenarbeit?“ der Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg am 13. November 2008 in Berlin auf Internet Archive

Die Tagung diente einem Überblick über bereits entwickelte Drugchecking-Ansätze und ihre Verankerung in moderne suchtpräventive Konzeptionen, Erfahrungen von Drugchecking-Projekten im deutschsprachigen und europäischen Raum sowie der Darstellung eines aktuell bestehenden Drugchecking-Projekts.

 

Kernpunkte der Fachtagung

Dabei wurden insbesondere folgende Aspekte referiert und diskutiert:

  • Zielstellungen von Drugchecking
  • Einpassung in aktuelle Konzeptionen von Drogenarbeit
  • Fragen der Durchführungsbedingungen, der Effektivität und Effizienz von Drugchecking (inklusive der Erhöhung der Reichweite des Drogenhilfesystems, der Auswirkungen auf das Konsumverhalten und Risikobewusstsein von Gebrauchern illegaler Drogen, der Verbesserung der empirischen Datenbasis zum Konsumverhalten sowie von nicht-intendierten Wirkungen)
  • Fragen zur rechtlichen Situation und den rechtlichen Bedingungen
  • Strategien zur Implementierung von Drugchecking in Deutschland (inklusive Möglichkeiten des Transfers bestehender Drugchecking-Projekte außerhalb Deutschlands)

Die Tagung richtete sich an:

  • Politische Entscheidungsträger und Mitwirkende auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene
  • Personen aus der Verwaltung (kommunale, Landes- und Bundesebene)
  • Mitarbeiter des Drogenhilfesystems und der Suchtprävention sowie weitere Praktiker, die in ihrer Arbeit (u. a.) drogenkonsumierenden Menschen begegnen
  • Wissenschaftler und Lehrbeauftragte, insbesondere aus den Bereichen Public Health, Drogenforschung (Epidemiologie, Versorgung, Suchtprävention), Suchttherapie, Pharmazie, Forensik, Kriminologie, Sozialwissenschaften/Sozialpädagogik/Sozialarbeit und angrenzende Gebiete
  • Vertreter der Krankenkassen und der medizinischen Versorgung (insbesondere der Suchtmedizin)
  • Vertreter von Verbänden, Vereinen und Gremien
  • Weitere Personen aus der interessierten Fachöffentlichkeit
  • Veranstalter von Tanzveranstaltungen, Club- und Diskothekenbetreiber
  • Medienvertreter