Empfehlungsschreiben zur Weiterführung des Vereins Chill out e.V. in Potsdam
an alle Fraktionen der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung

Sehr geehrte Frau Keilholz,

seit Jahren bildet die Arbeit von Chill out e.V. im Bereich der Sucht- und Drogenprävention für Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen eine wichtige Säule innerhalb der Suchtprävention des Landes Brandenburg und insbesondere in der Stadt Potsdam.
Der Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen ist weit verbreitet. Die Konsumentenzahlen machen es erforderlich, dass Suchtpräventionsarbeit langfristig angelegt und über einen langen Zeitraum läuft, um Kinder und Jugendliche so zu stabilisieren, keine Drogen zu konsumieren.
Aus diesem Grund müssen Vorbeugung, Aufklärung und Orientierungshilfen bei den Zielgruppen der Kinder und Jugendliche vor Ort verstärkt werden.
Die Mitarbeiter von Chill out e.V. leisten sinnvolle und effektive Arbeit in der Suchtprävention. Sie haben bislang in der Region eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen durchgeführt und füllen mit ihrer Suchtpräventionsarbeit eine Lücke. Darüber hinaus finden Eltern bei Suchtproblemen ihrer Kinder Hilfe und Unterstützung und Jugendliche haben Ansprechpartner
Nur durch Kontinuität sind Erfolge in der Suchtprävention zu erreichen.
Die Mitarbeiter von Chill out e.V. haben sich im laufe der Zeit auf dem Gebiet der Suchtprävention weitergebildet und verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz in der täglichen Arbeit.

Zur Umsetzung von Suchtprävention sind Fachkräfte nötig, die über Fachkenntnisse verfügen und über eine lange Zeit in diesem Arbeitsfeld tätig sein können. Sie sollen als Katalysatoren den gewünschten Prozess in Gang bringen und koordinierend begleiten können.

Ich hoffe, dass diese Ausführungen die Wichtigkeit der Suchtpräventionsarbeit von Chill out e.V. hervorheben und das Projekt, im Interesse der Kinder und Jugendlichen der Stadt Potsdam, weiter gefördert wird.


Mit freundlichem Gruß

I. Weber
Fachreferentin Suchtprävention
Zentralstelle f. Suchtprävention (ZSB) /
Brandenburgische Landesstelle gegen Suchtgefahren (BLS)

[Potsdam, 19.11. 2003]

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