Chill out und Awo favorisiert
Die Gebote des Vereins „Chill out" und der Arbeiterwohlfahrt
(Awo) zur Sicherung von Suchtprävention und -beratung werden
nach MAZ-Informationen von einer Runde aus Vertretern der Stadtverordne-tenfraklionen
und Experten favorisiert, die Dienstagabend nicht öffentlich
tagte. Nach Angaben von Teilnehmern sollen dort anonymisierte Angebole
von fünf Bietern erörtert worden sein. Erst später
sei bekannt geworden, dass das für eine Mehrheit attrakivste
Gebot zur Suchtprävention von Chill out kommt, das interessanteste
Angebot zur Suchtberatung von der Awo. Dann soll der Vorschlag unterbreitet
worden sein, dass das von der Verwaltung geplante Auftragspaket von
Beratung und Prävention in einer Hand auf Awo und Chill Out aufgeteilt
wird. Beschlossen wird die Vergabe des mit fast 200 000 Euro dotierten
Auftrags im nächsten Jahr. Gestern Abend befasste sich der Hauptausschuss
mit einem Antrag der Fraktion Die Andere, nach dem das Verfahren zur
Neuordnung von Suchtprävention und -beratung gestoppt, die bisherigen
Angebote in vollem Umfang erhalten bleiben sollten. Ergebnisse lagen
zu Redaktionsschluss noch nicht vor.
V.O.