MAZ 18.12.2003

Chill out und Awo favorisiert
Die Gebote des Vereins „Chill out" und der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zur Sicherung von Suchtprävention und -beratung werden nach MAZ-Informationen von einer Runde aus Vertretern der Stadtverordne-tenfraklionen und Experten favorisiert, die Dienstagabend nicht öffentlich tagte. Nach Angaben von Teilnehmern sollen dort anonymisierte Angebole von fünf Bietern erörtert worden sein. Erst später sei bekannt geworden, dass das für eine Mehrheit attrakivste Gebot zur Suchtprävention von Chill out kommt, das interessanteste Angebot zur Suchtberatung von der Awo. Dann soll der Vorschlag unterbreitet worden sein, dass das von der Verwaltung geplante Auftragspaket von Beratung und Prävention in einer Hand auf Awo und Chill Out aufgeteilt wird. Beschlossen wird die Vergabe des mit fast 200 000 Euro dotierten Auftrags im nächsten Jahr. Gestern Abend befasste sich der Hauptausschuss mit einem Antrag der Fraktion Die Andere, nach dem das Verfahren zur Neuordnung von Suchtprävention und -beratung gestoppt, die bisherigen Angebote in vollem Umfang erhalten bleiben sollten. Ergebnisse lagen zu Redaktionsschluss noch nicht vor.

V.O.

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