| MAZ 27/28.09.2003 | ||
Streit um eine StelleAusschuss stimmt für „Chill out" Streit um eine Passage im Entwurf für den Jugendförderplan 2004 gab es am Donnerstagabend im Jugendhilfeausschuss. Unter dem Punkt Suchtprävention heißt es in dem Entwurf, dass ab 2004 bei der Kontakt- und Drogenberatungsstelle „Chill out" die Umwandlung der SAM- in eine regelgeförderte Personalstelle vorgesehen ist. Nachdem aber Jugendamtleiter Norbert Schweers im Ausschuss sagte, dass dieser Absatz gestrichen werden muss, zeigte sich der PDS-Stadtverordnete Jura Schöder irritiert: „Diese Aussage darf nicht gestrichen werden, da hierfür ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu Grunde liegt." Die Sozialbeigeordnete Elo-na Müller erklärte, dass dieser Absatz mit der im Juni getroffenen Entscheidung zur neuen Ausschreibung der Sucht- und Präventionsberatung nicht mehr übereinstimmt. Dem Träger, der bei der Ausschreibung den Zuschlag erhalten wird, stehen ab 2004 für die Suchtberatung zwei Stellen und für die Prävention 1,5 Stellen zur Verfügung. Eine zusätzliche Stelle für „Chill out" würde der Ausschreibung widersprechen, so Müller. Schöder sah dies anders: „Die Präventionsarbeit hat der Jugendhilfeausschuss schon vor der Ausschreibung zu einem Schwerpunkt erklärt." Er stellte einen Antrag gegen die Streichung des genannten Absatzes im Jugendförderplan 2004. Eine fraktionsübergrei-fende Mehrheit stimmte für Schöders Antrag. G.H. |
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