Stellen Sie sich vor ...

Sie, Ihr Lebenspartner, Ihr Kind, Eltern oder Freunde haben ein Suchtproblem. Dabei ist es unerheblich, ob es sich hierbei um ein Alkohol-, Cannabis-, Ecstasy-, Heroin-, Kokain-, Medikamenten-, Nikotin-, Computer-, Spiel-, Kauf- oder Magersuchtproblem handelt.
Die Umstände machen es erforderlich, dass Sie sich an eine Suchtberatungsstelle wenden. Hier erhalten Sie kurzfristig neben wichtigen Informationen eine Beratung, in der Sie oder z.B. Ihr Kind, falls erforderlich, auch an eine weitergehende Behandlungsstelle vermittelt werden. Bei Bedarf werden Sie von ihrem Berater weiter betreut und bei der Erledigung wichtiger Angelegenheiten unterstützt. Familienangehörige und sonstige Bezugspersonen können in diesen Prozess mit einbezogen werden. Wenn nötig, wird eine ambulante bzw. stationäre Rehabilitation beantragt oder die Nachsorge durch ihren Suchtberater gewährleistet.

Die 5 Suchtberater von AWO, Diakonie und Chill out e.V. haben im zurückliegenden Jahr ca. 7.000 dieser Beratungsgespräche durchgeführt. Das macht (neben einer Reihe weiterer zentraler Aufgaben) am Tag 6 bis 8 Beratungsgespräche pro Berater.
Nach den Vorstellungen des Gesundheitsamtes werden ab dem 01. Januar 2004 nur noch 2 Suchtberater in Potsdam tätig sein. Somit können bei gleicher Beratungsqualität nur noch etwa 2800 Beratungsgespräche durchgeführt werden.Das bedeutet, dass 60 % der notwendig werdenden Beratungsgespräche nicht mehr geführt werden bzw. 3 von 5 Menschen mit einem Suchtproblem nicht mehr geholfen werden kann.

Können Sie sich das vorstellen?
Wir nicht!
Deshalb setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass alle, die Hilfe und Unterstützung brauchen, diese auch bekommen.
Unterstützen Sie uns jetzt - dann können wir Ihnen auch in Zukunft helfen!

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© Chill out e.V. 2003


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